Detaildarstellung (Auswahl)

Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1062
Ort Berlin, Arado-Werke
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung Herbst 1944
Schließung
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Arado-Werke (Flugzeugwerke)
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung Wegen unzureichender Information wurde das Lager nicht markiert.
Literaturverweise ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1066
Ort Berlin-Hakenfelde
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung Mitte 1943 / 01.07.1943 [LIT]
Schließung Am 10.04.1945 "Evakuierung" in Richtung Sachsenhausen [LIT]
Deportationen
Häftlinge Das Lager wurde für 1.000 Frauen eingerichtet. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Luftfahrtgerätewerk (eine Tochterfirma der Siemens & Halske und den Siemens-Schuckert-Werken) [LIT]
Art der Arbeit
Bemerkungen Das Lager befand sich im südlichen Teil des Luftfahrtegerätewerks (Streitstr. 5-10). [LIT]
Markierung
Literaturverweise BGBl 1977
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Kühle 1985
Außenlager/"Außenkommando" des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1067
Ort Berlin-Halensee
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung
Schließung
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht
Einsatz der Häftlinge bei DEMAG [LIT]
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Komitee 1974
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1069
Ort Berlin-Haselhorst (Siemensstadt)
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung August/September 1944
Schließung "Evakuierung" am 10.04.1945 nach Sachsenhausen [LIT]
Deportationen
Häftlinge Ca. 700 Häftlinge [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Siemens Schuckertwerke AG
Art der Arbeit Herstellung von Flugzeugteilen
Bemerkungen Die Häftlinge waren in Berlin, Haselhorst-Nord (Gartenfeld) untergebracht. / Das Lager wurde von 300 Häftlingen des KZ Sachsenhausen erbaut. [LIT]
Markierung Das Lager ist unter der Nr. 1068 (gleichnamiges Lager für Männer) in der Karte markiert.
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 82-84
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Kühle 1985
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1068
Ort Berlin-Haselhorst (Siemensstadt)
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 17.07.1944
Schließung "Evakuierung" am 10.04.1945 nach Sachsenhausen [LIT]
Deportationen
Häftlinge Etwa 1.400 Häftlinge - nach anderen Angaben 1.200 Häftlinge [LIT]
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Siemens Schuckertwerke AG
Art der Arbeit Herstellung von Flugzeugteilen im Schaltwerk, im Kleinbauwerk und vor allem in den Kabelwerken 1-12 der Siemens-Schuckertwerke AG [LIT]
Bemerkungen Die Häftlinge waren in Berlin, Haselhorst-Nord (Gartenfeld) untergebracht. / Sie arbeiteten hauptsächlich in den etwa anderthalb Kilometer entfernten Siemens-Schuckert-Werken. Das Lager wurde von 300 Häftlingen des KZ Sachsenhausen erbaut. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 82-84
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Kühle 1985
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1064
Ort Berlin (Kastanienallee)
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 29.09.1941 (erste Erwähnung)
Schließung 31.12.1941 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge 30 bis 150 Gefangene [LIT]
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Kommandant der Waffen-SS [LIT]
Art der Arbeit Einsatz in einer Polizei-Dienststelle. [LIT]
Bemerkungen Es handelte sich um ein Arbeitskommando in der Kastanienallee. Die Häftlinge mußten in der Kommandantur der Waffen-SS arbeiten, die sich im 1941 geschlossenen jüdischen "Reichenheimischen Waisenhaus", Weinbergsweg 13, befand. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 80-82
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1070
Ort Berlin-Köpenick
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung August 1944 (erste Erwähnung)
Schließung Am 19./20.04.1945 "Evakuierung" über Oranienburg nach Westen
Deportationen
Häftlinge Etwa 1.200 Häftlinge ab Herbst 1944 [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Kabelwerk Oberspree der AEG
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 115-117
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1065
Ort Berlin-Köpenick
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung
Schließung
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Kabelwerk Oberspree der AEG
Art der Arbeit Ausheben von Schützengräben
Bemerkungen
Markierung Das Lager ist unter dem gleichnamigen Frauenlager mit der Nr. 1070 in der Karte markiert.
Literaturverweise ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1072
Ort Berlin-Lichtenrade
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 12.11.1943 (erste Erwähnung)
Schließung "Evakuierung" am 18./20.04.1945 nach Sachsenhausen
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei
Art der Arbeit Errichtung sowie Instandhaltung von Luftschutzbauten / Bau von Feuerlöschteichen, Aufräumarbeiten [LIT]
Bemerkungen Im Lager waren seit 1941 Kriegsgefangene aus der Ukraine untergebracht. Nach einem Fliegerangriff wurden Häftlinge des Lagers Marienfelde nach Lichtenrade verlegt. Ein Teil der Häftlinge wurde zur Zwangsarbeit in Tempelhofer und Neuköllner Betriebe und zu Bahnarbeiten abkommandiert, mußte Feldarbeit bei Bauern oder Gartenarbeit für NS-Funktionäre verrichten. Der Standort der neun Baracken lag zwischen Bornhagenweg, Lichtenrader Graben, Pechsteinstraße und Im Domstift. Ein Teil der Häftlinge wurde zur Zwangsarbeit in Tempelhofer und Neuköllner Betriebe und zu Bahnarbeiten abkommandiert, aber auch, wie Zeitzeugen berichten, zur Feldarbeit bei Bauern oder zur Arbeit in Privatgärten von NS-Funktionären.[LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 85-88
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1073
Ort Berlin-Lichterfelde
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 07.01.1941 (erste Erwähnung)
Schließung Anfang März 1945 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge Anfangs 500 bis 700, ab 1943 1.500 aus vielen Ländern [LIT]
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Die Häftlinge wurden in etwa 50 Außenkommandos in Berlin eingesetzt. Sie mußten speziell für die SS-Dienststellen zur Verfügung stehen. U.a. wurden sie im Reichssicherheitshauptamt in der Prinz-Albrecht-Straße, im SS-Führungshauptamt in der Kaiserallee 188 (heute: Bundesalle), in der benachbarten Siedlung der "SS-Leibstandarte Adolf Hitler", in der Finckensteinallee 63 und zu privaten Diensten der SS-Leute aus dem Amt Unter den Eichen eingesetzt. [LIT]
Art der Arbeit Bau- sowie Bombenaufräumungsarbeiten, Arbeit für die SS-Dienststellen [LIT]
Bemerkungen Die Häftlinge waren zunächst im SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt, Unter den Eichen 126-135, untergebracht. Nach der Umstrukturierung des Amtes wurden sie ab Juli 1942 mit weiteren Kdos zusammengelegt und in der Wismarer Straße am Teltowkanal untergebracht. Die Häftlinge waren bei versch. Außenarbeitsstellen in Berlin eingesetzt. [LIT] /Das Elektriker-Kdo (Bau von Eisenbeton-Bunkern, Elektroinstallationen) war in versch. Ukdos unterteilt, die nach ihren Arbeitsstellen benannt wurden: Alexanderplatz, Cicerostraße, Gleimstraße, Kaunstraße, Potsdamer Straße, Prinz Albrecht-Straße 8 (Abbrucharbeit im Zusammenhang mit Bunkerbau für RF-SS), Rothenburgstraße (Bunkerbau für RF-SS, SS-Ogruf Pohl u.a.), Skagerrakstraße (Bunkerbau für RF-SS), Spanische Allee (Einrichtung eines Heims für Wolhyniendeutsche in einem ehemaligen jüdischen Sanatorium), Turmstraße, Unter den Eichen (A-HAK "Adolf Hitler" Kdo, Arbeit für das RSHA), Unter den Eichen (Bunkerbau für RF-SS), Unter den Linden (überwiegend Bifo-Häftlinge, Evakuierung von Wert- und Kunstgegenständen aus Museen), Zimmerstraße, Grunewald, Siemensstadt, Spanau (Evakuierung kosmetischer Artikel), Zehlendorf, AEG, Am Zoo, Botanischer Garten, "Kriegsberichte", Leibstandarte "Adolf Hitler", Roentgenstation (Bunkerbau im SS-Hospital am Botanischen Garten Dahlem), Telefunken
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 88-92
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1074
Ort Berlin-Mariendorf
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung
Schließung
Deportationen
Häftlinge 650 [LIT]
Geschlecht Frauen [LIT]
Einsatz der Häftlinge bei Maschinenbau-Henschel [LIT]
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Komitee 1974
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1075
Ort Berlin-Marienfelde
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 23.09.1943 (erste Erwähnung) / Juli 1943 [LIT]
Schließung 20.04.1944 (letzte Erwähnung)
Deportationen Viele der Häftlinge kamen aus Majdanek über Sachsenhausen in das Lager. [LIT]
Häftlinge Ca. 500 - 600 Häftlinge aus der Sowjetunion, Polen und anderen Ländern, viele der Häftlinge kamen aus Majdanek; im Lager befanden sich auch deutsche politische Gefangene. [LIT]
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei
Art der Arbeit Errichtung sowie Instandhaltung von Luftschutzbauten; Bau von Feuerlöschteichen /Beseitigen von Blindgängern [LIT]
Bemerkungen Die Baracken wurden durch einen Fliegerangriff zerstört. Das Lager wurde daraufhin nach Lichtenrade verlegt. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Einsatzort der II. SS-Baubrigade, dem KZ Sachsenhausen unterstellt
Nummer 4182
Ort Berlin-Moabit
Bezeichnung SS-Baubrigade 2a
Gebiet
Eröffnung April 1944
Schließung Februar 1945
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht
Einsatz der Häftlinge bei
Art der Arbeit Leichen bergen, Aufräumarbeiten. Die Hauptarbeitsstelle befand sich am Hansa-Ufer der Spree.
Bemerkungen Die SS-Baubrigade II war zuvor in Hamburg stationiert und dem KZ Neuengamme unterstellt (vgl. Nummer 2283) Als Lager diente der ausgebombte Verwaltungssitz der Auergesellschaft AG im Friedrich-Krause-Ufer 24/25. Nach und nach wurden immer mehr Häftlinge auf eine Baustelle in Müggelheim abgezogen, bis die II. SS-Baubrigade spätestens im Oktober 1944 aufgeteilt wurde: während ein Teil der Häftlinge als 'SS-Baubrigade 2a' (auch 'Kommando Auer' genannt) am Friedrich-Krause-Ufer verblieb, hieß das nach Berlin-Müggelheim geschickte Kommando nun 'SS-Baubrigade 2b' ('Kommando Müggelheim'). Mitte Februar 1945 überstellte man einen Teil der Häftlinge nach Sachsenhausen, die übrigen wurden mit Häftlingen aus dem Außenlager Berlin-Lichterfelde in Köpenick zusammengezogen. Von dort wurden sie als 2. SS-Esenbahnbaubrigade in einem Bauzug nach Nürnberg geschickt.
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 4180
Ort Berlin-Moabit (Friedrich-Krause-Ufer)
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 21.04.1944
Schließung 10.01.1945 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge 21.04.1944: 300 Häftlinge; am 20.05.1944: 459 Häftlinge, 10.01.1945: 289 Häftlinge
Geschlecht
Einsatz der Häftlinge bei
Art der Arbeit Trümmerbeseitigung
Bemerkungen Enstanden als Arbeitskommando des Außenlagers Berlin-Lichterfelde, erscheint das Lager am 21. April 1944 erstmals als eigenständiges Lager. Die Häftlinge waren in Wohnschiffen untergebracht.
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006 (Standardreferenz)
Einsatzort der II. SS-Baubrigade (Nebenlager), dem KZ Sachsenhausen unterstellt
Nummer 4183
Ort Berlin-Müggelheim
Bezeichnung SS-Baubrigade 2b
Gebiet
Eröffnung Oktober 1944
Schließung Februar 1945
Deportationen
Häftlinge 29.05.1944: 29 Häftlinge, Anfang Juli: 144 Häftlinge, November 1944: Höchststand mit 585 Häftlingen
Geschlecht
Einsatz der Häftlinge bei Die Häftlinge arbeiteten im Auftrag der Berliner SS-Bauinspektion
Art der Arbeit Bau von Behelfsheimen und Kleinwohnungen für ausgebombte SS-Angehörige und Soldaten
Bemerkungen Die Häfltinge lebten in einem umzäunten und mit Wachtürmen versehenen Barackenlager in der Sobernheime Straße 23. Mitte Februar 1945 überstellte man einen Teil der Häftlinge nach Sachsenhausen, die übrigen zog man in Köpenick mit weiteren Häftlingen aus dem Außenlager in Berlin-Lichterfelde zusammen. Von dort wurden sie als 2. SS-Eisenbahnbaubrigade nach Nürnberg geschickt.
Markierung Die Baubrigade wurde unter der Nummer 4183 Berlin-Moabit markiert.
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1076
Ort Berlin-Neukölln
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 24.08.1944 (erste Erwähnung)
Schließung 17./18.04.1945 (letzte Erwähnung) / die Frauen wurden nach Ravensbrück gebracht [LIT]
Deportationen Hauptsächlich handelte es sich um Frauen aus dem Ghetto in Lodz, die von dort nach Auschwitz und dann nach Ravensbrück deportiert worden waren, bevor sie nach Berlin gebracht wurden. [LIT]
Häftlinge Offizielle Belegungsstärke: 500 Frauen. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Registrierkassengesellschaft Krupp, National-Krupp Registrier-Kassen GmbH
Art der Arbeit Rüstungsproduktion: Herstellung von Zündern, Uhren für Zünder und Maschinenpistolen, evtl. auch Flugzeugteile [LIT]
Bemerkungen Der Arbeitseinsatz bei der Registriekassengesellschaft Krupp erfolgte in der Werrastraße Ecke Thiemannstraße (ehemals Kaiser-Friedrich-Straße). Die Häftlinge waren in umzäunten Baracken in der damaligen Braunauer Straße 187/89 (heute Kleingartenkolonie) untergebracht. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 111-115
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1071
Ort Berlin-Niederschöneweide
Bezeichnung "Berlin-Schöneweide"
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 27.09.1944 (erste Erwähnung)
Schließung Am 21.04.1945 wurde das Lager "vakuiert"
Deportationen 200 Häftlinge kamen wurden im September aus Berlin-Zehlendorf "überstellt". [LIT]
Häftlinge Etwa 500, vermutlich v.a. Jüdinnen aus Polen, die über Auschwitz und Ravensbrück gekommen waren, auch Belgierinnen. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Fabrik für Flugzeugbatterien, Firma Pertrix (Varta)
Art der Arbeit
Bemerkungen Das Lager befand sich in der damaligen Sedanstraße (heute Bruno-Bürgel-Straße). Ein Arbeitskommando soll auch in den Kabelwerken der Deutschen Telephonwerke und Kabelindustrie AG eingesetzt worden sein. Vermutlich waren die Häftlinge in der ehemaligen Berliner, heute Schnellerstraße 101 oder 102 neben oder in einem Wirtshaus "Loreley" untergebracht. Nach einem Bombenangriff wurden sie vermutlich für 3 Monate im nahe gelegenen Zwangsarbeiterlager zwischen Britzer, Köllnischer und Rudower Straße untergebracht. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 120-123
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1079
Ort Berlin-Reinickendorf
Bezeichnung Schönholz
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung Juli/August 1944
Schließung "Evakuierung" um den 20.04.1945
Deportationen
Häftlinge Belegungsstärke: 800 Frauen [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Argus Motorenwerke GmbH
Art der Arbeit Herstellung von Flugzeugteilen
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 117-119
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1081
Ort Berlin-Spandau
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 19.10.1944 (erste Erwähnung)
Schließung Evakuierung am 20./23.04.1945 nach Sachsenhausen
Deportationen
Häftlinge Etwa 1.100 Frauen. In der Mehrzahl arbeiteten hier ungarische Frauen, unter ihnen viele Jüdinnen, aber auch viele politische Gefangene. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Deutsche Industriewerke AG (DIWAG) (Spree Werke)
Art der Arbeit Arbeit in der Munitionsfabrik / Bau von Granaten und Bomben [LIT]
Bemerkungen Das Lager befand sich auf dem Südgelände der DIWAG, zwischen Pichelswerder und Heidereuter Straße sowie den Bahndämmen von Reichsbahn und S-Bahn. Obwohl das Lager Sachsenhausen unterstellt war, kamen die Häftlinge aus Ravensbrück. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 123-126
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1082
Ort Berlin-Südende
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 02.01.1943 (erste Erwähnung)
Schließung 03.03.1944 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei SS-Hauptwirtschaftslager II, Berlin Südende; Volksdeutsche Mittelstelle, Berlin W 62; RSHA; Kreiselgerät GmbH; SS-WVHA/Amt W IV/1, Deutsche Ausrüstungswerke GmbH; Bauleitung Groß-Berlin
Art der Arbeit Bau von Löschwasserteichen
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1083
Ort Berlin-Tegel
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 06.11.1944 (erste Erwähnung)
Schließung 31.03.1945 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Borsig-Werke; Polizei
Art der Arbeit Bombensuchen
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 126-127
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1084
Ort Berlin-Tegel
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung
Schließung
Deportationen
Häftlinge Belegungsstärke: 500 Frauen [LIT]
Geschlecht Frauen [LIT]
Einsatz der Häftlinge bei Borsigwalde Rheinmetall [LIT]
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 126-127
Endlich/Kaiser 1996
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1085
Ort Berlin-Wilmersdorf
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 02.01.1943 (erste Erwähnung)
Schließung 03.07.1943 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 127-128
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1063
Ort Berlin-Wilmersdorf (Kommandoamt der Waffen-SS)
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 02.05.1941 (erste Erwähnung)
Schließung 31.12.1941 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Kommandoamt der Waffen-SS
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 128-130
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1080
Ort Berlin-Zehlendorf
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung August 1944 (erste Erwähnung)
Schließung September/Oktober 1944 (letzte Erwähnung) / 200 der Frauen wurden im September 1944 nach Treptow-Niederschöneweide verlegt [LIT]
Deportationen
Häftlinge Das Lager wurde für etwa 500 Frauen errichtet [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Spinnstoff Fabrik Zehlendorf AG
Art der Arbeit Herstellung von Fallschirmen [LIT]
Bemerkungen
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 130-132
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)
Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1086
Ort Berlin-Zehlendorf
Bezeichnung
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung Nach Aug. 1943 (erste Erwähnung) / Herbst 1943 [LIT]
Schließung Ende 1944 (letzte Erwähnung)
Deportationen
Häftlinge
Geschlecht Männer
Einsatz der Häftlinge bei Spinnstoff Fabrik Zehlendorf AG
Art der Arbeit
Bemerkungen
Markierung Der Ort wurde unter dem gleichnamigen Lager für Frauen (Nr. 1080) markiert.
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 130-132
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)

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