Detail view (selection)

Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme
ID 985
Place Meppen-Versen
Name Meppen-Versen
Area Preußen (Provinz Hannover)
Opening 16.11.1944
Closing "Evakuierung" am 25.03.1945 über Cloppenburg [LIT] nach Neuengamme, am 01.04.1945 in das Außenlager Bremen-Farge [LIT]; / "Evakuierung" nach Neuengamme und Sandbostel
Deportations
Prisoners Am 25.03.1945: 1.773
Sex Männer
Company Fa. Hochtief: Bau von Panzergräben
Kind of work Arbeiten am "Friesenwall"
Remarks Um einer Landung der Alliierten vorzubeugen, befahl Hitler im August 1944 den Bau des "Friesenwalls", einer Verteidigungslinie entlang der ost- und nordfriesischen Küste. Am Bau waren die Lager Husum-Schwesing, Lager Engerhafe, Meppen-Dalum und Versen, Ladelund sowie verschiedene Arbeitskommandos in Hamburg beteiligt. Die Unterbringung erfolgte auf dem Gelände des Strafgefangenenlagers in der Grünfeldstraße [s. Lager 84 unter "Emslandlager"]. Bereits im Spätsommer 1944 befand sich ein Vorauskommando von 100-200 Häftlingen in Versen. Aufgrund überaus schlechter Versorgung (u. a. unzureichende Nahrung, ständiges Tragen von nasser Kleidung) lag die Sterblichkeitsrate bei über 20%. [LIT] Nur ein kleiner Teil der Bauvorhaben wurde umgesetzt. Die Bewachung erfolgte zum Teil durch die Marine. [Der Wegweiser 3 1986 nennt im Zusammenhang mit den Arbeiten am "Friesenwall" drei weitere Unterkommandos. So sollen Häftlinge des KZ Neuengamme in den "Emslandlagern" Fullen und Groß-Hesepe sowie in dem RAD-Standort Dalumer Rull untergebracht gewesen sein. Da die Existenz dieser Lager durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme nicht bestätigt wurde, sind die Orte nicht als Außenlager des KZ Neuengamme in der Datenbank aufgenommen worden.]
Map entry
Literature reference ITS 1979
Wegweiser 3 1986

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