Detaildarstellung (Auswahl)

Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme
Nummer 989
Ort Bremen-Obernheide
Bezeichnung Behelfswohnbau
Gebiet Oldenburg
Eröffnung September 1944
Schließung "Evakuierung" am 04./06.04.1945 nach Bergen-Belsen [LIT]; Die Frauen mußten zu Fuß nach Uphusen marschieren; zusammen mit dem dortigen Außenlager wurden sie per Zug nach Bergen-Belsen gebracht. [LIT]
Deportationen
Häftlinge Jüdische Frauen, etwa 500 aus Ungarn und 300 aus Polen, die über Auschwitz nach Bremen (Hindenburgkaserne) verschleppt wurden. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Senator f. d. Bauwesen, Fa. Rodiek, Fa. Lüning & Sohn, / Fa. Ebeling, Rolf, Focke-Wulf, Joh. Heitmann, Bedecker, Kirbitz & Breitner, Siemen & Müller [LIT]
Art der Arbeit Aufräumungsarbeiten, Bau von Behelfswohnheimen für Firma Lüning & Sohn
Bemerkungen Anfang Februar wurden 200 Häftlinge in das Lager bei der Fa. Rodieck in Uphusen überstellt. / Das Lager befand sich an der Gemeindegrenze zwischen Stuhr und Brinkum. Etwa 800 Häftlinge hatten in Baracken zu leben, die eigentlich für 300 Häftlinge gebaut worden waren. Die Frauen bekamen eine völlig unzureichende Verpflegung und hatten schwerste körperliche Arbeit zu verrichten. Die Kranken und nicht mehr Arbeitsfähigen wurden deportiert, mindestens zehn Häftlinge sind in Obernheide gestorben. [LIT]
Markierung
Literaturverweise ITS 1979
Wegweiser 3 1986

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